Great Lengths - CHANGES 2024/04

– 43 – Fair Hair aus Fernost Im Gegensatz zu Kunsthaar weisen Strähnen aus Echthaar annähernd dieselbe Struktur auf wie das Eigenhaar der KundInnen und lassen sich ebenso unkompliziert stylen. Dem europäischen Haar am nächsten kommen dabei Haare aus Indien. Great Lengths verwendet für Extensions ausschließlich indisches Tempelhaar. Dies bedeutet, dass die Haare von gläubigen Hindu-Frauen an den Tempel gespendet wurden, der sie wiederum weiterverkauft, um mit dem Erlös soziale Projekte zu fördern. Als B-Corp-zertifiziertes Unternehmen legt Great Lengths großen Wert auf eine transparente Kommunikation und nachhaltiges Wirtschaften, weshalb für die Produktion ausschließlich fair gehandeltes Haar zum Einsatz kommt, dessen Lieferkette sich nachvollziehen lässt. Dabei wird das Rohhaar strengen Kontrollen unterzogen, sodass für das Endprodukt nur Strähnen in Remi-Qualität Verwendung finden. Bei diesen ist die natürliche Schuppenschicht noch intakt und alle Haare liegen in dieselbe Richtung, sodass die Extensions später geschmeidig fallen und nicht verfilzen. Perfekter Halt Als Herzstück von Extensions gelten die Verbindungsstellen. Eine gewisse Strapazierfähigkeit ist hier ebenso wichtig wie Dezentheit und Tragekomfort. Vornehmlich bieten sich TrägerInnen zwei verschiedene Möglichkeit zur Befestigung: Tapes oder Bondings. Bei Ersteren erfolgt die Applizierung ins Haar mittels eines dünnen Klebebands, dem namensgebenden Tape. Damit gestaltet sich die Einarbeitung besonders unkompliziert. Bei Tapes erweist es sich als entscheidend, dass beim Anbringen der Extensions keine Spannungen im Eigenhaar entstehen. Qualitative Tape-Ins wie die Modelle Essenza und Aria von Great Lengths zeichnen sich durch einen schonenden Klebstoff aus, der das Haar nicht beansprucht und sich rückstandsfrei entfernen lässt. Bondings hingegen gelten als Königsdisziplin in Sachen Extensions. Sie sind besonders robust und langlebig. Bei hochwertigen Produkten wie den GL Pre-Bonded Strähnen kommt während der Einarbeitung keine Hitze zum Einsatz. Stattdessen werden die Extensions mittels moderner Ultraschall-Technologie angebracht, die Verbindung selbst besteht aus haarähnlichem Keratin. Durch die speziell angepasste V-Form der Bondings und deren geringe Größe bleiben diese komplett unsichtbar. Gute Extensions erkennen interessierte Beauties also einerseits am Material und an der Nachvollziehbarkeit der Herkunft, andererseits an der Art und Methode der Einarbeitung – je dezenter die Verbindungsstellen, desto besser. FAIR

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