Botox oder doch lieber Hyaluron? Minimalinvasive Eingriffe straffen nicht nur die Haut und reduzieren Fältchen auf effektive und schonende Weise, sie gehören für viele AnwenderInnen mittlerweile genauso dazu wie ein Besuch im Beauty-Salon. Doch bei den Erzählungen von Botox und Hyaluron stellt sich die Frage, wofür sich welche Substanz eignet. Botox wird aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen und oftmals zur Glättung von Falten auf der Stirn, zwischen den Augenbrauen und bei feinen Linien um die Augen angewendet. „Eine Injektion unterbindet die Weiterleitung von Nervensignalen zu den Muskeln. Dies führt zu einer vorübergehenden Entspannung der behandelten Partien, wodurch die Haut eine verjüngende Glätte erhält“, erklärt der Beauty-Doc. Im Gegensatz dazu ist Hyaluronsäure eine natürliche Substanz, die bereits im Körper vorhanden ist. Sie bindet Wasser und verleiht der Haut mehr Volumen. Daher wird Hyaluronsäure hauptsächlich im unteren Gesichts- und Dekolletébereich eingesetzt, da Falten hier oft durch den Verlust von Hautvolumen und Elastizität entstehen. Bereits ab dem 21. Lebensjahr nimmt der natürliche Hyaluronspiegel im Körper allmählich ab, was zu ersten Anzeichen von Hautalterung führen kann. Falten mit Anfang 20? Ganz so dramatisch ist es in den meisten Fällen nicht, trotzdem sagen ExpertInnen, dass jetzt der Moment gekommen ist, um die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Hyaluron lautet das Zauberwort! In Cremes, Seren oder als Maske aufgetragen, unterstützt es die Elastizität und mindert feine Linien sowie erste Fältchen. Doch auch darüber hinaus gibt es Inhaltsstoffe, auf die AnwenderInnen achten sollten. Dr. Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aus Düsseldorf, gibt den Tipp: „Aloe vera enthält wichtige Wirkstoffe wie Vitamine, Fettsäuren, Enzyme und Mineralien, die die Haut mit nährstoffreicher Feuchtigkeit versorgen. Gleichzeitig wirkt der Saft der Pflanze kühlend, beruhigend sowie regenerierend. Diese Eigenschaften machen ihn zur idealen Gesichtsmaske.“ Ein weiterer Profitipp: Tagespflege mit einem Lichtschutzfaktor. Denn übermäßige UV-Strahlung kann zu Zellschäden und Sonnenbrand führen, was wiederum die Entstehung von Falten begünstigt. Gua Sha: Wunderwaffe gegen Falten? Nach Rosenquarz-Rollern kommen Gua-Sha-Steine: Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind mittlerweile das neueste BeautyMust-have. Dabei handelt es sich um ein traditionelles chinesisches Tool, das seine Wurzeln in der alten Heilkunst hat und nun als effektive Methode zur Verbesserung des Hautbildes angesehen wird. Hieraus resultiert auch der Name: Während „Gua“ streicheln bedeutet, meint „Sha“ Rötungen. Die Anwendung, bei der das Gesicht mit dem Stein massiert beziehungsweise ausgestrichen wird, soll den Lymphfluss im Körper anregen und gleichzeitig Fältchen reduzieren. „Tatsächlich kann die Massagetechnik die Kollagensynthese anregen und dadurch eine leichte Verbesserung des Hautbildes hervorrufen – allerdings nur bei regelmäßiger Anwendung“, betont der Experte. Noch nicht überzeugt? In jedem Fall wirkt ein Gua Sha, wenn er im Kühlschrank gelagert wird, abschwellend und durch die angeregte Durchblutung erscheint der Teint deutlich rosiger. Und ein Gua Sha baut Stress ab – nun gut: Zumindest die Zeit, die man für sich und die Selfcare aufwendet, reduziert die innerliche Anspannung. BEAUTY TIPPS – 39 – Hightech-Anti-Aging Geeignet für normale bis trockene Haut, sorgt High Excellence – The Cream für einen wahren Feuchtigkeitsboost und somit glattere Haut (gesehen bei grandel.de, 120 Euro). Jade Gua Sha Massieren und relaxen – mit dem aus Jade gefertigten Beauty-Tool wird geschwollener und gestresster Haut der Kampf angesagt (gesehen bei flaconi.de, 19,95 Euro). B
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